Meditation, Yoga

Yoga – der Wiedereinstieg

Damals™, vor den Kindern, bin ich regelmäßig zum Yogaunterricht gegangen. Zweimal die Woche sicher. Und zu Hause habe ich auch oft auf der Matte gestanden, gesessen, gelegen und fleißig weitergeübt. Ich habe Workshops besucht, Yogazeitschriften gelesen und mehrfach Retreats gebucht. Seitdem ist irgendwie der Wurm drin.

Bei der ersten Schwangerschaft gab mir mein Yogalehrer den Tipp, in den ersten 8-12 Wochen kein Yoga zu praktizieren. Das sei nicht so gut. Hm. Heute wissen wir es beide besser. Ich fürchte, das war damals der Anfang vom Ende, denn ich kam raus aus meiner Praxis, raus aus der Regelmäßigkeit – und fand nicht wieder zurück.

Halbherzig habe ich ab und zu zu Hause die Matte ausgerollt und mich zwischen Stillen und Wickeln am Sonnengruß versucht. Doch ich war unzufrieden mit mir, meinem Körper, der sich verändert hatte. Plötzlich waren Fettpölsterchen im Weg, die Beweglichkeit hatte nachgelassen und ich war der Meinung, dass sich 20 Minuten auf der Matte eh nicht lohnen (denn Prinz1 wachte zuverlässig dann auf, wenn ich gerade im ersten herabschauenden Hund meinen müden Rücken streckte). Also gab ich es wieder auf.

Es hat mir aber immer gefehlt. Dieser Einklang zwischen Körper und Geist, die Freude darüber, eine Pose länger als zwei Sekunden ohne angestrengtes Gesicht und gepressten Atem halten zu können.

Ich wünsche es mir zurück und habe daher einen Entschluss gefasst. Montags, mittwochs, freitags, direkt wenn Prinz3 sein Vormittagsschläfchen macht, schwinge ich mich auf die Matte. Komme was wolle. Telefon aus, nicht erst noch eben schnell die Spülmaschine ausräumen, nicht noch kurz auf Instragram linsen, was die Nacht über so gepostet wurde und schon gar nicht das Handyspiel spielen, das so viel Zeit frisst.

Ich fange mit 20 Minuten Yoga an. Gefolgt von 10 Minuten Meditation.

Heute war Tag 1 und es war HERRLICH! Mittwoch wieder. Ich freu mich schon.

In diesem Sinne: Namasté.

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